Wahlkreisbüro

Bei der Kirche 6
37351 Dingelstädt

Telefon 036075/ 61257
Fax 036075/ 60660
  (03.02.2012)

CDU beschwört Stärke

Neujahrsempfang: Kreisvorsitzende spricht den Kandidaten Mut zu

Wingerode. Die Kreisvorsitzende vertraut ihren Kandidaten. Am späten Dienstagabend hat Christina Tasch (CDU) die Christdemokraten des Eichsfeldes beim Neujahrsempfang auf die anstehende Kommunalwahl am 22. April eingeschworen. „Wir sind gut aufgestellt“, sagte sie mit Blick auf wichtige Posten, die die Union besetzen will.

In Heiligenstadt will Holger Montag für die CDU ins Stadthaus einziehen und damit einen nathlosen CDU-Übergang ermöglichen, wenn Amtsinhaber Bernd Beck ausscheidet. Peter Trappe kandidiert als Bürgermeister der neu gegründeten Landgemeinde Sonnenstein für die CUD – er hatte lange Jahre die aufgelöste VG geleitet und soll in den kommenden Tagen nominiert werden.

In Hohengandern stellt sich Bernt Ziegenbein zur Wiederwahl und nicht zuletzt hofft Landrat Werner Henning auf ein  starkes Ergebnis.Bisher muss er ausschließlich gegen den SPD-Kreischef Ronny Fritzlar antreten.

„Wir sind seit 22 Jahren die politische Kraft im Eichsfeld“, rief die Kreisvorsitzende ihren Mitgliedern zu. Und das wolle man auch nach den Kommunalwahlen bleiben. Mit Blick auf die anstehenden Landtags- und Bundestagswahlen hat Tasch die Jahre 2012 und 2013 zu den Jahren der Werbung ausgerufen. „Wir brauchen junge Leute, die sich engagieren wollen. Wir müssen sie davon überzeugen, dass sie das nur bei der CDU Eichsfeld können.“, schwor sie die Christdemokraten ein, in den Ortsverbänden aktiv potenzielle Mitglieder anzusprechen. Einen Blick nach Erfurt wagte die Landtagsabgeordnete schon fast traditionell und ihr Tenor hat sich nicht verändert – aber offenbar gewinnt er wieder mehr an Gewicht, nachdem die Ministerpräsidentin und CDU-Landeschefin Christine Lieberknecht ihre Affinität für das Eichsfeld durch zahlreiche Besuche unterstrichen hat. „Das Eichsfeld ist in Thüringen der Landkreis, der sich am allerbesten entwickelt hat und das ist der Verdienst unserer Arbeit“, sagte Tasch dann auch im Brustton der Überzeugung und erhielt Applaus der Anwesenden.

Nachdem in den vergangenen Jahren hochrangige Thüringer Politiker, wie Landtagsfraktionschef Mike Mohring oder einstige Innenminister und jetzige Bundesrichter Peter Huber beim Neujahrsempfang als Gäste sprachen, hatte man diesmal den Dekan der Fachhochschule Nordhausen eingeladen. Professor Jörg Wagner stellte vor allem heraus, dass die Einrichtung in den kommenden Jahren weiter um junge Studierende werben muss und eine Vernetzung auch mit Verantwortlichen im Eichsfeld gewollt ist. Ansonsten dürfte sein Vortrag die Anwesenden eher ermüdet haben, denn der Funke – das quittierten zahlreiche Tischgespräche während der halbstündigen Rede – sprang nicht über.

Landrat Werner Henning, der um Unterstützung für die Wahl geworben hat, hinterfragte in seiner kurzen Ansprache die aktuelle Krisensituation. Es sei, wiederholte er schon früher gesagtes, eine Vertrauenskrise. „Doch worauf vertrauen wir?“ Für ihn bedeute dieses Vertrauen, „dass wir weiter gesprächsfähig bleiben“ über die anstehenden Aufgaben.

 

(Fabian Klaus, 2.2.2012)

<< zurück